| Kiel | Dieser Text beschreibt Kiel. Der untere Text beinhaltet die Kiel Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Kiel Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Kiel fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Kiel möglichst ausführlich zu halten.
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Kiel ArtikelDieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadt Kiel. Weiteres siehe: Kiel (Begriffsklärung).
Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel ist eine kreisfreie Stadt in dem Osten des Landes an der Ostsee (Kieler Förde). Sie ist die größte Stadt sowie, neben Lübeck und Flensburg, eines der drei Oberzentren des Bundeslandes. Ferner ist Kiel eine traditionsreiche Universitätsstadt mit starkem Bezug zu dem Meer in den Bereichen Marine, Schiffbau, Segeln, Meeresforschung . Nächst gelegene größere Stadt ist die Freie und Hansestadt Hamburg, ungefähr 87 km südwestlich.
Die Einwohnerzahl der Stadt Kiel überschritt in dem Zuge des Ausbaus als Reichskriegshafens um das Jahr 1900 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.
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Kiel ist einer der wichtigsten Naturhäfen an der Ostsee an der Kieler Förde. Durch Kiel verläuft die Wasserscheide von der Nordsee zur Ostsee. So berührt ebenso wie die Schwentine der Fluss Eider, der in die Nordsee mündet, Kieler Stadtgebiet, außerdem endet der Nord-Ostsee-Kanal in dem Stadtteil Kiel-Holtenau. Die Umgebung Kiels ist von Moränenhügeln geprägt und geht direkt in die Holsteinische Schweiz über.
Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa.... |
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Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Kiel (sie werden nachdem Uhrzeigersinn beginnend in dem Nordosten, an der Ostküste der Kieler Förde, genannt):
Kreis Plön: Mönkeberg, Schönkirchen , Klausdorf und Raisdorf (alles amtsfreie Gemeinden) sowie Pohnsdorf , Honigsee und Boksee (alle Amt Preetz-Land )
Kreis Rendsburg-Eckernförde: Flintbek (Amt Flintbek ), Molfsee und Mielkendorf (Amt Molfsee ), Melsdorf und Ottendorf (Amt Achterwehr), Kronshagen (amtsfreie Gemeinde), Neuwittenbek und Felm (Amt Dänischer Wohld), Altenholz (amtsfreie Gemeinde) und Dänischenhagen (Amt Dänischenhagen )
Buch-Tipp: Die Stadt der Blinden. Der Mensch ist des Menschen Wolf Nobelpreisträger Saramago illustriert mit seinem Werk äußerst plastisch, wie zerbrechlich die menschliche Zivilisiertheit ist. Nachdem sich die Epidemie einer weißen Blindheit über die Bewohner einer Stadt gelegt hat, dauert es ca. wenige Tage, bis die alten Regeln eines zivilisierten Miteinanders außer Kraft... |
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Das Stadtgebiet Kiels ist in 30 Stadtteile eingeteilt. Meistens bilden ein oder mehrere Stadtteile zusammen einen der insgesamt 18 Ortsbezirke mit je einem Ortsbeirat. Diese Gremien werden von der Ratsversammlung (Gemeinderat) der Gesamtstadt nach jeder Kommunalwahl neu bestimmt und sind zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Sie können auch Anträge, die den Stadtteil betreffen, an die Ratsversammlung stellen, damit diese dort beraten bzw. beschlossen werden.
Die Ortsbezirke mit ihren zugehörten Stadtteilen und deren amtlicher Nummer:
- Mitte
- 1 Altstadt
- 2 Vorstadt
- 3 Exerzierplatz
- 4 Damperhof
- Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook
- 5 Brunswik
- 6 Düsternbrook
- 7 Blücherplatz
- 9 Ravensberg
- Steenbek-Projensdorf
- Wik
- Schreventeich/Hasseldieksdamm
- 10 Schreventeich
- 11 Südfriedhof
- 15 Hasseldieksdamm
- Gaarden
- 12 Gaarden-Ost
- 13 Gaarden-Süd und Kronsburg
- Hassee/Vieburg
- Ellerbek/Wellingdorf
- 16 Ellerbek
- 17 Wellingdorf
- Holtenau
- Pries-Friedrichsort
- Neumühlen-Dietrichsdorf/Oppend
- 21 Neumühlen-Dietrichsdorf
- Elmschenhagen/Kroog
- Suchsdorf
- 23 Suchsdorf ist ein Stadtteil mit etwa 10 Tausend Einwohnern. Ursprünglich gegründet unter dem Namen Sukesdorpe. Er liegt am Nord-Ostsee-Kanal.
- Schilksee
- Mettenhof
- Russee/Hammer
- Meimersdorf/Moorsee
- 27 Meimersdorf
- 28 Moorsee
- Wellsee/Kronsburg/Rönne
Buch-Tipp: Die Stadt der träumenden Bücher. Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz Eine wahrhaftig wunderschöne Libeserklärung ans Lesen! Ich muss zugeben, "Die Stadt der träumenden Bücher" ist das erste Buch, das ich von Käpt'n Blaubär-Erfinder Walter Moers gelesen habe. Lange stand ich in dem Buchladen dafür und überlegte mir, ob ich es kaufen soll. Schon die Umschlagsgestaltung gefiel mir dann doch so gut, dass ich das Buch... |
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Historische Karte (um 1888)
- Kiel wurde zwischen 1233 und 1242 von Graf Adolf IV. von Holstein aus dem Hause Schauenburg gegründet
- 1242 erhielt Kiel das Stadtrecht.
- 1283 Eintritt in die Hanse
- 1301 war die Stadt befestigt
- Ab 1329 von einer Stadtmauer umgeben
- 1460 Unterzeichnung des Privilegs von Riepen
- 1469 erstmalige Erwähnung des Kieler Umschlags
- 1518 Kiel wird aus der Hanse ausgeschlossen
- 1665 Gründung der Christian-Albrechts-Universität durch Herzog Christian Albrecht von Gottorf
- 1773 kommt die Stadt an den dänischen König
- 1813 wird Kiel in dem Kosakenwinter von Schweden eingenommen
- 1814 Frieden von Kiel: Holstein bleibt dänisches Herzogtum
- 1844 mit der Eisenbahnlinie nach Hamburg wird Kiel als eine der ersten Städte an das deutsche Schienennetz angeschlossen.
- 1850 Mit dem Brandtaucher wird in Kiel das erste U-Boot der Welt gebaut.
- 1864 Eroberung Schleswig-Holsteins durch Preußen und Österreich in dem Deutsch-Dänischen Krieg; Kiel wird zunächst von Preußen und Österreich gemeinsam verwaltet
- 1866 wird Kiel ganz preußisch
- 1867 Kiel wird Kriegshafen des neugegründeten norddeutschen Bundes und Sitz des aus den Ämtern Bordesholm, Cronshagen, Kiel und Neumünster gebildeten Kreises Kiel
- 1882 Die erste Kieler Woche findet statt
- 1883 Kiel scheidet aus dem gleichnamigen Kreis aus und wird eine kreisfreie Stadt; Sitz des Kreises Kiel wird die Stadt Bordesholm
- 1885 Erstmals wird die "Kieler Woche" als Kombination von Schiffsparade, Segelregatten und Volksfest veranstaltet
- 1887 Kiel wird deutscher Reichskriegshafen ; rasantes Bevölkerungswachstum durch die Ansiedlung der Werftindustrie
- 1895 Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal), welcher bald die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt wird.
- 1907 Der Kreis Kiel wird in Kreis Bordesholm umbenannt; Kiel selbst bleibt zusätzlich kreisfrei
- 1917 Kiel wird Sitz des Oberpräsidiums der preußischen Provinz Schleswig-Holstein und somit quasi "Landeshauptstadt". Vorher befand sich das Oberpräsidium in Schleswig.
- 1918 Mit dem Matrosenaufstand endet der Erste Weltkrieg. Am 3.11 erheben sich hier die Matrosen, gründen am 4.11 den ersten Arbeiter- und Soldatenrat Deutschlands und setzten so den Anfang zur Novemberrevolution, welche innerhalb weniger Tage ganz Deutschland erfasst und mit der dadurch erzwungenden Abdankung des deutschen Kaisers Wilhelm II. die Grundsteinlegung zur ersten deutschen Republik, der Weimarer Republik bildete.
- 1928 Der Zivilflughafen Kiel-Holtenau wird in Betrieb genommen.
- 1932 Der Kreis Bordesholm (bis 1907 Kreis Kiel) wird aufgelöst und sein Gebiet auf die Kreise Rendsburg , Segeberg und Plön aufgeteilt.
- 1936 Kiel wird zu dem ersten Mal Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe. In dem Landesarchiv Schleswig-Holstein existiert ein Film von Leni Riefenstahl über dieses Ereignis
- In dem Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945 wird Kiel wegen der militärischen Bedeutung (Kriegshafen, Werften) zu 80 Prozent zerstört. Die Integration der vielen ostdeutschen Kriegsflüchtlinge aus dem Baltikum, Ost- und Westpreußen, Pommern und Mecklenburg stellt die Stadt vor zusätzliche Herausforderungen. In den Nachkriegsjahren wird es unter damals modernen Gesichtspunkten neu aufgebaut. Die Stadt entwickelte sich bald wieder zu dem wirtschaftlichen, politischen und geistigen Zentrum Schleswig-Holsteins.
- Kiel wurde 1946 unter britischer Besatzung Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein.
- Der große deutsche Erfinder Rudolf Hell, der ab 1947 in Kiel lebt und arbeitet, stellt 1956 das erste Faxgerät vor, 1963 den ersten Scanner und 1965 den digitalen Lichtsatz, der das Druckwesen auf der Welt revolutioniert.
- 1968 läuft mit der NS Otto Hahn bei HDW das erste und einzige deutsche Atomschiff vom Stapel.
- 1970 In dem Rahmen der schleswig-holsteinischen Kreisreform werden die Kreise Rendsburg und Eckernförde vereinigt. Seither gehört das Kieler Umland zu den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön.
- 1972 Kiel wird zu dem zweiten Mal Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe, diesmal in dem Stadtteil Schilksee
- 1975 wird der Kieler Umschlag als modernes Volksfest wiederbelebt
- 1982 feiert die Kieler Woche ihr hunderjähriges Bestehen
- 1992 750 Jahre Stadt Kiel
- 1994 Die 100. Kieler Woche wird veranstaltet (In den Kriegsjahren von 1915-1919 und 1940-1946 fanden keine Kieler Wochen statt)
- 1995 Hunderjähriger Geburtstag des Nord-Ostsee-Kanals
- 1997 Erstmals nachdem Zweiten Weltkrieg wird der Oberbürgermeister (Norbert Gansel, SPD) direkt gewählt
- 2003 Bei den Kommunal- und Oberbürgermeisterwahlen wird die SPD abgewählt und zu dem ersten Mal in der Stadtgeschichte eine Frau, Angelika Volquartz (CDU), Oberbürgermeisterin.
- 2003 Die Bewerbung Kiels als drittmaliger Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe 2012 scheitert in dem Auswahlverfahren des NOK zugunsten Rostocks, welches dann zusammen mit Leipzig Bewerberstadt auf internationaler Ebene war. Die Stadt hält dennoch an dem Projekt Kiel Sailing City fest, welches unter anderem allen Schülern der Stadt Segelunterricht verspricht.
Buch-Tipp: Die Stadt der wilden Götter. ECHT KLASSE !!! Die Stadt der wilden Götter ist echt toll, weil man
richtig eintauchen kann. Alex und Nadia in dem Regenwald
zu begleiten ist sehr schön. Als ich mit dem Buch fertig
war war ich traurig, aber da hatte ich noch nicht gewusst,
dass es noch zwei weitere bücher von Alex und Nadia gibt.
Im Reich des goldenen Drachen und In dem Bann der Masken.... |
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Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts umfasste das Stadtgebiet von Kiel inkl. Hammer eine Fläche von insgesamt 1.997 ha. Ab 1869 wurden folgende Gemeinden bzw. Gemarkungen in die Stadt Kiel eingegliedert:
| Jahr | Orte | Zuwachs in ha
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| 1869 | Brunswik | 277
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| 1893 | Wik | 560
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| 1901 | Gaarden-Ost | 311
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| 1909 | Projensdorf | 229
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| 1910 | Gaarden-Süd | 618
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| 1910 | Hassee | 369
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| 1910 | Ellerbek | 89
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| 1910 | Wellingsdorf | 420
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| 1910 | Hasseldieksdamm | 293
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| 1922 | Holtenau | 515
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| 1922 | Pries | 376
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| 1922 | Friedrichsort | 132
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| 1923 | Kronsburg | 69
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| 1924 | Neumühlen-Dietrichsdorf | 400
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| 1939 | Elmschenhagen | 655
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| 1958 | Suchsdorf | 760
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| 1959 | Schilksee | 606
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| 1963 | Mettenhof | 158
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| 1970 | Russee | 398
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| 1970 | Meimersdorf | 766
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| 1970 | Moorsee | 557
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| 1970 | Wellsee | 501
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| 1970 | Rönne | 479
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Buch-Tipp: Die vergessene Stadt. Herrscher der drei Reiche. Die Zauberschiffe 05 + 06. toll, einfach gut. Habe mir das Buch vorbestellt, es letzten Freitag bekommen und das Wochenende damit verbracht bis ich es durch hatte. Es lässt einfach einen nicht los. . .
Wer die Vorgeschichte kennt, muss den Schluss auch lesen.
Dieser arrogante Drache nervt schon etwas, aber ansonsten wachsen alle anderen Charaktere mit der Geschichte mit... |
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
¹ Volkszählungsergebnis
Buch-Tipp: DuMont Reise-Taschenbuch Rom Gut aber nicht perfekt Der Führer durfte mich in Rom begleiten und den Weg weisen (oder auch nicht). Letzteres ist auch mein großer Kritikpunkt an diesem Werk, ich finde den Stadtplan sehr unpraktisch und unübersichtlich. Die Gebiete sind willkürlich und unübersichtlich auf einzelne oder mehrere Seiten verteilt, die Logik der Anordnung hat sich... |
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Die Bevölkerung der Stadt Kiel gehörte anfangs zu dem Erzbistum Bremen bzw. dessen Suffragan-Bistum Schleswig. Ab 1526 wurde durch den Landesherrn die Reformation eingeführt. 1534 mussten die Katholiken auf die einzige Pfarrkirche der Stadt (daneben gab es noch eine weitere Kirche) verzichten. Bereits vier Jahre zuvor war das Franziskanerkloster in Kiel geschlossen worden. Danach war Kiel über eine lange Zeit eine protestantische Stadt, die zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schleswig-Holstein gehörte, welche sich 1977 mit anderen Landeskirchen zur Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche vereinigte. Heute gehören die lutherischen Kirchengemeinden der Stadt - sofern sie nicht Mitglied der Selbständigen Evangelisch-lutherischen Kirche sind - zu dem Kirchenkreis Kiel innerhalb des Sprengels Holstein-Lübeck.
Evangelisch-Freikirchliche Christen (Baptisten) gibt es in Kiel seit 1859. Die eigentliche Gemeindegründung erfolgte 1872. Weitere Freikirchen in der Fördestadt sind die Methodisten, die Freie evangelische Gemeinde, die Pfingstkirche und die Adventisten.
Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. In dem Jahre 1891 wurde die erste katholische Pfarrkirche seit der Reformation erbaut. Die Gemeindeglieder Kiels gehörten zu dem damals bestehenden "Apostolischen Vikariat der Nordischen Missionen". 1930 wurde das Gebiet Schleswig-Holsteins aufgrund des Preußischen Konkordates von 1929 dem Bistum Osnabrück eingegliedert. Aus den nördlichen Gebieten dieses Bistums entstand 1993 das neue Erzbistum Hamburg, zum die Stadt Kiel nunmehr gehört. Offiziell errichtet wurde das Erzbistum Hamburg allerdings erst am 7. Januar 1995. Die Pfarrgemeinden der Stadt Kiel gehören innerhalb der Erzdiözese Hamburg zu dem Dekanat Kiel.
Heute ist die Bevölkerung Kiels zu ungefähr 48 Prozent evangelisch und zu 7 Prozent katholisch. Insgesamt gibt es 36 evangelische und 12 katholische Kirchen.
Die Geschichte der Juden in Kiel beginnt erst relativ spät, Ende des 17. Jahrhunderts. Es ist der Politik König Christians VII. zu verdanken, daß sich der Kieler Magistrat mit seiner zunächst judenfeindlichen Haltung nicht durchsetzte und Juden sich schließlich in Kiel ansiedeln konnten. 1782 wurde das ehemalige Kaffeehaus der Universität in der Kehdenstraße 12 das erste jüdische Bethaus der Stadt (existiert nicht mehr), bis die Gemeinde 1869 in die größere, dreistöckige Synagoge in der Haßstraße umzog (Teil des Erdgeschosses als Ruine bis heute erhalten). Diese Synagoge wurde aber bald zu klein, so daß man 1910 in den großen Neubau an der Ecke Humboldtstraße/Goethestraße umzog. 1933 hatte die Gemeinde etwa 600 Mitglieder. Diese letzte Synagoge wurde in der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 ("Reichskristallnacht") zerstört, ca. ein 1989 errichtetes Denkmal erinnert noch an sie. Bis 1938 hatte ungefähr die Hälfte der Kieler Juden die Stadt verlassen, nach der Pogromnacht, in der neben der Synagoge auch jüdische Geschäfte zerstört und enteignet wurden, nahm die Abwanderung weiter zu, bis dieser Weg 1939 durch den Kriegsausbruch auch versperrt wurde. Die meisten Kieler Juden wurden daraufhin in die Vernichtungslager deportiert und ermordet, ca. wenige haben überlebt. 1961 lebten in Kiel noch 27 Juden, mit abnehmender Tendenz, so daß die Verwaltung der jüdischen Belange für Schleswig-Holstein Ende der 1960er Jahre an die Jüdische Gemeinde in Hamburg übertragen wurde.
Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks und der damit möglichen Auswanderung dortiger Juden begann sich die Situation grundlegend zu ändern. Deutschland wurde eines der beliebtesten Länder für die jüdische Zuwanderung, hier gibt es momentan die am schnellsten wachsende jüdische Bevölkerung der Welt. So nahm auch in Kiel die Zahl der Juden wieder zu, so daß eine andere Form der Betreuung notwendig wurde. 1995 wurde in Kiel das „Jüdische Bildungs-, Kultur- und Sozialwerk“ gegründet und eine jüdische Sozialarbeiterin eingestellt. Da es in dieser Zeit keine jüdische Gemeinde in Kiel gab, war das Zentrum der Jüdischen Gemeinde in Hamburg unterstellt und von ihr abhängig. 1997 lud der neu berufene Kantor die ungefähr 250 Juden in Kiel zu dem ersten jüdischen Gottesdienst nach der Zerstörung der Synagoge durch die Nationalsozialisten in dem Jahre 1938 ein. Seit Ende der 1990er Jahre gibt es das Kieler Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Hamburg, es gibt regelmäßige Gottesdienste am Schabbat und an den Festtagen sowie die unverzichtbare soziale Betreuung. Heute (2004) leben in Kiel ungefähr 350 bis 400 der Gemeinde bekannte Juden.
Durch diese Entwicklung angestoßen, gründete sich am 18. April 2004 die „Jüdische Gemeinde Kiel“ und trat dem 2002 gegründeten "Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein" bei, um das jüdische Angebot in Kiel zu erweitern und auf eigenverantwortliche Beine zu stellen. Der 1998 noch mit der Jüdischen Gemeinde in Hamburg geschlossene Staatsvertrag des Landes Schleswig-Holstein wurde 2004 gekündigt, um ihn entsprechend den neuen Verhältnissen anzupassen.
Zusätzlich ist in Kiel die Neuapostolische Kirche mit 6 Gemeinden in dem Stadtgebiet vertreten.
Buch-Tipp: Gebrauchsanweisung für Rom. Besser als jeder Reiseführer Das Buch war für mich eine Offenbarung. Als Italienischdozentin und Romliebhaberin habe ich es verschlungen. Obwohl ich schon viel über Rom gelesen habe und ein Jahr lang selbst das Glück hatte, die Stadt und ihre Einwohner vor Ort in ihrem Alltag auf mich wirken zu lassen, gab mir das Buch noch zahlreiche, gut recherchierte... |
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An der Spitze der Stadt Kiel stand ursprünglich ein Vogt, der vom Landesherrn eingesetzt wurde. Daneben gab es schon sehr früh einen Rat, der nach 1315 stets mehr die tatsächliche Macht in der Stadt ausübte. Der Gemeinderat in Kiel wird heute als Ratsversammlung genannt.
Vorsitzender des Rates war der Bürgermeister. Später gab es auch mehrere Bürgermeister. Nach dem Übergang an Preußen wurde in ganz Schleswig-Holstein 1867 die preußische Städteordnung eingeführt. An der Spitze der Stadt stand dann ein Oberbürgermeister.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schleswig-Holstein Teil der britischen Besatzungszone. Die Militärregierung führte 1946 eine zweigleisige Verwaltungsspitze ein. Danach gab es zunächst einen Oberbürgermeister als Vorsitzenden des Rates und daneben einen Oberstadtdirektor als Leiter der Verwaltung. Die schleswig-holsteinische Gemeindeordnung von 1950 übertrug dem Leiter der Verwaltung jedoch wieder den traditionellen Titel Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister und führte für den Vorsitzenden des Rates bei größeren Städten - so auch in Kiel - die neue Nennung Stadtpräsident ein.
Kiels derzeitige Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz (CDU) wurde 2003 direkt gewählt und ist die erste Frau in diesem Amt in der Geschichte der Stadt.
Die CDU stellt derzeit mit 24 Räten die größte Fraktion in dem Stadtrat. Die SPD stellt 18 Räte, Bündnis 90/Die Grünen 7, wodurch die CDU keine Mehrheit hat. Daher wurde in dem Juni 2003 ein Kooperationsvertrag zwischen der CDU und den GRÜNEN geschlossen.
Stadtoberhäupter 1867-1946
- 1867 - 1888: Heinrich Mölling , Oberbürgermeister
- 1888 - 1912: Dr. med. h.c. Paul Fuß , Oberbürgermeister
- 1912 - 1919: Paul Lindemann , Oberbürgermeister
- 1920 - 1933: Dr. Emil Lueken, Oberbürgermeister
- 1933 - 1945: Walter Behrens , Oberbürgermeister
- 1945 - 1946: Dr. Max Emcke , Oberbürgermeister
Vorsitzende des Rates seit 1946
- 1946: Dr. Otto Tschadek , kommissarischer Oberbürgermeister
- 1946: Willi Koch , Oberbürgermeister
- 1946 - 1950: Andreas Gayk , Oberbürgermeister
- 1950: - 1951: Dr. Peter Jeschke , Stadtpräsident
- 1951: - 1955: Max Schmidt , Stadtpräsident
- 1955: - 1959: Dr. Wilhelm Sievers , Stadtpräsident
- 1959: Dr. Hans-Carl Rudel , Stadtpräsident
- 1959 - 1970: Hermann Köster , Stadtpräsident
- 1970 - 1974: Ida Hinz , Stadtpräsidentin
- 1974 - 1978: Eckhard Sauerbaum , Stadtpräsident
- 1978 - 1982: Rolf Johanning , Stadtpräsident
- 1982 - 1985: Eckhard Sauerbaum , Stadtpräsident
- 1985 - 1986 Günther Schmidt-Brodersen , Stadtpräsident
- 1986 - 1998: Silke Reyer , Stadtpräsidentin
- 1998 - 2003: Cathy Kietzer , Stadtpräsidentin
- 2003 - heute: Dr. Arne Wulff (CDU), Stadtpräsident
Leiter der Verwaltung seit 1946
Die Kiellinie während der Kieler Woche
Buch-Tipp: Im Schatten des Palazzo Farnese. EIN KLASSE DEBÚT Bereits FRED VARGAS erster Kriminalroman strahlt den Charme aus und birgt die Suchtgefahr ihrer späteren Serie um Kommissar Adamsberg.
DIE STORY:
Einem bekannten Pariser Kunsthistoriker, Henri Valhubert, wird eine bislang unbekannte Michelangelo-Zeichnung angeboten. Sie kann eigentlich ca. aus der Vatikanischen Bibliothek gestohlen... |
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Das Wappen der Stadt Kiel ist das sog. "holsteinische Nesselblatt" in Silber auf rot, mit einem schwarzen Boot. Das silberne Nesselblatt auf rotem Grund ist das Wappen der Schauenburger. Die Stadtflagge ist rot mit dem weißen Nesselblatt und darauf das schwarze Boot.
Buch-Tipp: Level 4. Die Stadt der Kinder. Ein Computerkrimi aus der Level-4-Serie lange her, gleicher Eindruck Es ist jetzt schon 6 Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe und natuerlich vergisst man da so manches Detail. Dafuer erinnere ich mich aber lebhaft daran wie sehr ich dieses Buch geliebt habe.
Es ist eine sehr fantasievolle Geschichte ueber einige Kinder, deren liebstes Computerspiel Realitaet wird, und die sich... |
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Kiel unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
Buch-Tipp: Lob des Imperiums. Der Untergang Roms und die Zukunft des Westens Interessante Geschichte der Spätantike und der Gegenwart Über die Spätantike ist auch vielen historisch interessierten Menschen nicht viel bekannt. Man kennt die römische Geschichte der Zeit Cäsars und Augustus', und weiß auch noch über Caligula und Nero Bescheid. die über 400 Jahre, die danach kamen, sind aber vielen Menschen unbekannt.... |
Wirtschaft und Infrastruktur | |
Kiel ist ein Dienstleistungsstandort. In diesem Sektor sind 78,5 Prozent aller Bediensteten in Kiel beschäftigt, 21,4 Prozent sind in dem produzierenden Gewerbe (sekundärer Sektor ) beschäftigt und 0,2 Prozent in der Landwirtschaft (primärer Sektor ).
Wie ein Blick auf die von großen Portalkränen geprägte Kieler Skyline offenbart, ist Kiel ein wichtiger Standort von Werften. Ansonsten befinden sich in Kiel Maschinenfabriken und weitere Industrie, wie EDV-/Büromaschinenfertigung.
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Kiel ist vor allem ein Verkehrsknotenpunkt für den Fährverkehr nach Oslo (Norwegen), Göteborg (Schweden), Klaipeda (Litauen),Tallinn (Estland), Turku (Finnland) und nach Kaliningrad und Sankt Petersburg (beide Russland). In Kiel endet der Nord-Ostsee-Kanal. Durch die Förde sind Ost- und Westteil der Stadt zu dem Teil getrennt. Eine Fördeschiffahrt ermöglicht das Überqueren der Förde.
Von Kiel führen die beiden Bundesautobahnen A 210 und A 215 auf die A 7 Hamburg-Flensburg und zwar zu dem Kreuz Rendsburg bzw. zu dem Dreieck Bordesholm. Ferner führen die Bundesstraßen B 76, B 202, B 404 und B 502 durch das Stadtgebiet.
Den öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen Busse der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) und die Fähren der SFK Kiel , welche die Kieler Förde vom Westufer (Strande ) über die Innenstadt bis Laboe befahren. Der Kieler Hauptbahnhof (daneben gibt es ca. die Station Kiel-Suchsdorf) ist ein Kopfbahnhof. Er wird seit 1999 restauriert und renoviert. In Kiel-Holtenau befindet sich ein nationaler Flugplatz.
Kiel ist Ausgangs- bzw. Endpunkt einer in dem Mai 2004 eröffneten neuen touristischen Ferienstraße: Die Deutsche Fährstraße - von Kiel bis Bremervörde - verbindet rund 50 verschiedene Fähren, Brücken, Schleusen, Sperrwerke und maritime Museeen; Wahrzeichen sind die Schwebefähren in Rendsburg und an der Oste.
In Kiel gab es bis Ende der 80er Jahre eine Seilbahn, die über den Alten Bootshafen hinweg die beiden Teile des Weipert-Kaufhauses miteinander verbandt, zwischen dem heutigen LEIK und dem C&A-Kaufhaus.
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- Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW, Schiffbau)
- Lindenau Werft (Schiffbau)
- TKR (Telekommunikation)
- Hagenuk (Telekommunikation, insolvent)
- Caterpillar (Maschinenbau, ehemals Teil von MaK)
- Vossloh Locomotives (Maschinenbau, ehemals Teil von MaK)
- Rheinmetall Landsysteme GmbH (Wehrtechnik, ehemals Teil von MaK)
- Heidelberger Druckmaschinen AG (Druckmaschinen, ehemals Linotype-Hell AG, ehemals Rudolf Hell GmbH)
- Provinzial (Versicherungen)
- HSH Nordbank (ehemals Landesbank Schleswig-Holstein)
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In Kiel befindet sich das Landesfunkhaus Schleswig-Holstein des Norddeutschen Rundfunks. Neben dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommen auch drei private Radiosender aus Kiel: R.SH (Radio Schleswig-Holstein), delta radio , Radio NORA , die alle aus dem Funkhaus Wittland senden. Der Sender Power 612 (Mittelwellenfrequenz 612kHz, ca. Tagbetrieb) führte bis zu dem 1.8.2004 ein von der Landesmedienanstalt "Unabhängige Landesanstalt für Rundfunk und Neue Medien " verhängtes Sendeverbot durch. Der Sender hat aus wirtschaftlichen Gründen seine Lizenz wieder zurückgegeben. Die zwei Sender regio24.tv und Lokal TV senden in dem Kieler Kabelnetz auf dem Kanal von EuroNews. Öffentlich zugänglich ist der TV-Sender Kiel.tv (ehemals Offener Kanal Kiel) als lokales Fernsehen zu dem Selbermachen sowie der Radiosender 101.2 KielFM, ebenfalls in dem selben Gebäude mit Kiel.tv. Als Tageszeitung erscheinen die Kieler Nachrichten, welche von der Kieler Zeitung Verlags- und Druckerei KG-GmbH & Co herausgegeben werden.
Zudem gibt es seit 1999 das Onlinemagazin kiel4kiel.de (http://www.kiel4kiel.de/) mit aktuellen Nachrichten und einer großen Termindatenbank für Kiel.
Rundfunksendeeinrichtungen
Der NDR betreibt in Kiel-Kronshagen eine Sendeanlage für UKW, TV und Mittelwelle (Sendefrequenz 612 kHz, Nutzung nachdem Genfer Wellenplan ca. in dem Tagbetrieb möglich, erfolgte durch Power 612)
Die ortsansässigen privaten Hörfunkprogramme werden - mit Ausnahme von Power 612 - vom für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Fernmeldeturm der Deutschen Telekom AG am Amselsteig abgestrahlt.
Daneben betreibt noch BFBS einen UKW-Sender in der Nähe des Prieser Strands.
Ab 8.11 2004 soll in der Region Kiel DVB-T eingeführt werden.
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- Christian-Albrechts-Universität mit ungefähr 20 Tausend Studenten; gegründet 1665 durch Herzog Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf
- Institut für Weltwirtschaft (IfW)
- Universitätsklinikum Kiel mit ungefähr 2 Tausend Studenten (Diese sind wahrscheinlich auch in der Zahl der Uni enthalten.)
- Fachhochschule Kiel (http://www.fh-kiel.de/) mit ungefähr 5 Tausend Studenten; gegründet 1969
- Muthesius Hochschule (Fachhochschule für Kunst und Gestaltung) mit ungefähr 650 Studenten; gegründet 1907
- Multimedia Campus Kiel (MMC) (http://www.multimedia-campus-kiel.de/), International Graduate School of Digital Media and Management
- Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft, gegründet 1956
Kiel Schilksee - Kieler Förde
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Kultur und Sehenswürdigkeiten | |
Kiel ist geprägt durch die Nähe zu dem Meer.
Einige Sehenswürdigkeiten:
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- Schauspielhaus
- Opernhaus
- Theater am Werftpark
- Niederdeutsche Bühne
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- Kunsthalle
- Schifffahrtsmuseum
- Stadtmuseum
- Stadtgalerie
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- Das Rathaus, dessen Turm als Wahrzeichen der Stadt gilt
- Nicolaikirche (evang.)
- St. Nikolauskirche (kath.)
- Schloss, in dem Zweiten Weltkrieg nahezu zerstört, wurde es neu aufgebaut und dient heute meist kulturellen Zwecken
- Das Landeshaus, ehemalige Marineakademie und heute Sitz des Landtags, direkt an der Förde.
- Der Hörn-Campus , bestechend durch extravagante Architektur mit einer in Wellenform geschwungenen und gleichzeitig geneigten Glasfront
- Der Fernmeldeturm (nicht für die Öffentlichkeit zugänglich)
- Sendemasten in Kiel-Kronshagen
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Regelmäßige Veranstaltungen | |
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- Gemessen an der Zahl der Aktiven dürfte auch in Kiel der Fußball wie in dem übrigen Deutschland die Sportart Nr. 1 sein; allerdings ist es den Kieler Vereinen hier nie gelungen einen Stammplatz in den Top-Ligen zu erreichen. Der Kieler SV Holstein, der größte Kieler Fußballverein, war in den Jahren vor Einführung der Bundesliga zwar einige Jahre in der Oberliga Nord vertreten und bereits 1912 sogar einmal Deutscher Meister, zur Zeit spielt er jedoch ca. in der dritthöchsten deutschen Klasse, der Regionalliga Nord.
- Anders ist die Situation in dem Handball: Hier kann der THW Kiel eine stolze Reihe von nationalen Meistertiteln sowie Siegen in dem Deutschen Handball Pokal und in dem Europapokal vorweisen. Diese Erfolge stützen sich auf kräftiges Sponsoring durch Unternehmen aus der Region sowie auf eine treue Fangemeinde, die regelmäßig die Ostseehalle füllt.
- Kiel ist ganz gewiss ein "Mekka" des Segelsports. Die Kieler Woche (s.o.) ist noch vor den Olympischen Spielen die größte segelsportliche Veranstaltung der Welt. An ihr nehmen jährlich viele tausend Segler mit tausenden von Booten (fast) aller Klassen aus allen Kontinenten teil. Während der restlichen Saison finden darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Regatten statt. Träger dieser Aktivitäten sind vor allem mehrere Segelklubs, die ihren Sitz rund um die Kieler Förde haben mit dem Kieler Yacht Club (KYC, ehemals: "Kaiserlicher Yacht Club") als dem größten und sportlich aktivstem Verein.
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Kulinarische Spezialitäten | |
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Söhne und Töchter der Stadt |
- 1728, 21.02, Peter III. , Zar von Russische Förderation, †17. Juli 1762 in Ropscha/Moskau
- 1844, 3.06, Detlev von Liliencron, †22. Juli 1909 in Alt-Rahlstedt, Schriftsteller
- 1858, 23.04, Max Karl Ernst Ludwig Planck, †4. Oktober 1947 in Göttingen, Physiker und Begründer der Quantentheorie, Physik-Nobelpreis-Träger
- 1877, 12.11, Dr. Dr. Kurt Gustav Hans Otto Freiherr von Reibnitz , †26. April 1937 in Königsberg, Erster Staatsminister von Mecklenburg-Strelitz 1919-23
- 1897, 19.04, Bruno Diekmann, †11. Januar 1982 in Kiel, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (1949-1950)
- 1900, 22.01, Ernst Busch, †8. Juni 1980 in Berlin (Ost), Schauspieler ("Brecht"-Stücke), Sänger
- 1904, 4.10, Prof. Dr. Theodor von Eschenburg , †10. Juli 1999 in Tübingen, Politikwissenschaftler, Publizist und Staatsrechtler
- 1905, 26.01, Bernhard Minetti, †12. Oktober 1998 in Berlin, Schauspieler
- 1907, 29.09, Helmut Lemke, †15. April 1990 in Lübeck, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (1963-1971)
- 1910, 20.01, Dr. Lauritz Lauritzen, †5. Juni 1980 in Bad Honnef, Bundesminister für Städtebau und Wohnungswesen (1966-1972), Bundesminister für das Post- und Fernemeldewesen (1972), Bundesminister für Verkehr (1972-1974)
- 1912, 28.06, Carl Friedrich von Weizsäcker, Physiker und Philosoph
- 1913, Lotti Huber, †31. Mai 1998 in Berlin, Schauspielerin
- 1913, 26.04, Sigrid Hunke, †15. Juni 1999 in Hamburg, Religionswissenschaftlerin, Germanistin
- 1915, 7. März, Rudolf Thaut, †15. Januar 1982 in Alfter bei Bonn, baptistischer Theologe, Rektor des Theologischen Seminars Hamburg, Präsident der Europäisch-Baptistischen Föderation und Vizepräsident des Baptistischen Weltbundes
- 1921, 14.01, Harald Wust , Generalinspekteur der Bundeswehr (1976-1978)
- 1922, 19.10, Jürgen Brandt , Generalinspekteur der Bundeswehr (1978-1983)
- 1925, 28.05, Heinz Reincke , Schauspieler
- 1928, 29.09, Dr. Gerhard Stoltenberg, †23. November 2001 in Bad Godesberg, Bundesminister für Wissenschaftliche Forschung (1965-1969), Bundesfinanzminister (1982-1989), Bundesverteidigungsminister (1989-1992), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (1971-1982)
- 1928, 2.10, Oswalt Kolle, Publizist, Schriftsteller ("Dein Kind", "Das Wunder der Liebe")
- 1962, 12. März, Andreas Köpke, Fußballspieler (Fußballtorwart, Europameister und Welttorhüter 1996)
- 1964, 5.05, Heike Henkel, Leichtathletin (Hochsprung, Olympiasiegerin 1992)
Nicht in Kiel geboren, aber lange hier gelebt und gewirkt haben u. a.
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